"Götter in Weiß?" Es gibt sie.

Im Juli 2014 hatte mein Freund einen schweren Herzinfarkt. Niemand konnte sich erklären warum. Er lebt gesund, hat Idealgewicht, keine schlechten Gewohnheiten; bis auf zu viel Arbeit. Aber wir arbeiten beide überdurchschnittlich viel – das allein kann es nicht sein.

Man operierte ihn, aber er brauchte fast ein halbes Jahr, um die Depression zu überwinden und wieder normal leben zu können.

Vor zwei Wochen hatte er einen Herzanfall. Die Ärzte waren ratlos. Einige Tage in der Klinik, Kontrollen. Dann "absolute Ruhe" daheim.

Vor zwei Tagen, am Freitag, fühlte er sich wieder nicht wohl. In der Herzklinik bestand man darauf, dass er blieb – zur Kontrolle. Zum Glück. Leichter Infarkt Freitagnacht (was "leicht" in diesem Fall auch immer bedeutet …).

Samstag Kontrollen. Schon wieder. Und dann, gestern am späten Abend, fand ein junger Assistenzarzt endlich den Grund: eine winzige Verstopfung in einer Arterie.

Heute am Vormittag wurde er operiert. Endlich sehen wir ein Licht am Ende des Tunnels. Also ja: Es gibt sie, die "Götter in Weiß".

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Kommentare: 2
  • #1

    Natascha Kurz (Sonntag, 12 März 2017 21:07)

    Ich wünsch deinem freund gute genesung und gott sei dank hattet ihr einen tollen und gründlichen arzt alles liebe euch zweien

  • #2

    Alexandra Richter (Montag, 13 März 2017 14:10)

    Ganz liebe Grüße und baldige Genesung, und passt auf euch auf.